
Best-in-Class-Beton
OPENLY Valley Widnau
Dank unserem Bauherrn Andy Kehl dürfen wir die zweite Etappe des OPENLY Valley Widnau bauen
Wir freuen uns sehr, dass wirdie zweite Etappe des Projekts OPENLY Valley Widnau realisieren dürfen.
Dieses Projekt steht für modernes, nachhaltiges und zukunftsorientiertes Bauen. Für uns als Gautschi AG ist es deshalb nicht nur ein spannender Auftrag, sondern auch eine wertvolle Möglichkeit, neue Lösungen in der Praxis anzuwenden, zu vergleichen und dabei mithelfen es weiterzuentwickeln.
Im Rahmen des Gesamtprojekts wurde bereits in der ersten Etappe ein innovativer Pflanzenkohlebeton von CarStorCon® Technologies eingesetzt. Insgesamt kamen dort 904 m³ Beton zur Anwendung. Der klassische CO₂-Ausstoss lag bei rund 238 kg CO₂ pro m³. Durch den Einsatz von Pflanzenkohle konnten 53 Tonnen CO₂ kompensiert beziehungsweise langfristig gebunden werden. Daraus ergab sich eine Nettobilanz von lediglich 179 kg CO₂ pro m³.
In der nun bevorstehenden zweiten Etappe, welche wir als Gautschi AG ausführen dürfen, setzen wir erneut auf Transparenz und Praxisnähe. Neu kommen Eco-Betone von Holcim EcoPlanet beziehungsweise Vigier Ciment Progresso zum Einsatz. Bei rund 340 m³ Beton erreichen wir eine CO₂-Bilanz von etwa 175 kg CO₂ pro m³.
Der Unterschied liegt im Ansatz: Beim Pflanzenkohlebeton wird CO₂ aktiv kompensiert beziehungsweise gebunden. Bei den Eco-Betonen wird CO₂ bereits in der Herstellung durch optimierte Rezepturen und reduzierte Emissionen vermieden.
Auch wirtschaftlich zeigen sich Unterschiede: Beim Pflanzenkohlebeton lagen die Mehrkosten bei rund 400 bis 500 CHF pro Tonne CO₂. Bei den Eco-Betonen liegen sie bei circa 200 CHF pro Tonne CO₂. Der Pflanzenkohlebeton bietet dafür den Vorteil eines zertifizierbaren Verfahrens mit aktiver CO₂-Bindung, während die Eco-Betone aktuell vor allem durch CO₂-Vermeidung und Wirtschaftlichkeit überzeugen.
Der Vergleich zeigt: Eine sehr ähnliche CO₂-Bilanz kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden. Beide Ansätze liefern wichtige Erkenntnisse für die Zukunft des Bauens.
Die Betonlösung der zweiten Etappe wurde durch die Sigmund Sieber AG entwickelt, mit Elektromischern geliefert und wir nun von uns verbaut.
Ein herzliches Dankeschön an unseren Bauherrn für das Vertrauen und die Möglichkeit, dieses zukunftsweisende Projekt realisieren zu dürfen.
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